Wenn jede Minute zählt: Patric Schneider hilft als Ersthelfer

Patric Schneider engagiert sich bei der "Region der Lebensretter". Unterstützung findet er bei Bürgermeister Frank Jakob. (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Patric Schneider engagiert sich bei der "Region der Lebensretter". Unterstützung findet er bei Bürgermeister Frank Jakob.

Teuschnitz. Wenn bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand jede Minute zählt, können qualifizierte Ersthelfer in der unmittelbaren Nähe entscheidend sein. Genau hier setzt das System der Initiative „Region der Lebensretter“ an: Medizinisch ausgebildete Ehrenamtliche werden über eine Smartphone-App alarmiert und können oft noch vor dem Rettungsdienst mit lebensrettenden Maßnahmen beginnen.

 

Einer dieser engagierten Ersthelfer ist Patric Schneider (26) aus dem Teuschnitzer Stadtteil Haßlach. Seit der Freischaltung des Systems im Bereich der Integrierten Leitstelle Coburg engagiert er sich ehrenamtlich bei der „Region der Lebensretter“. Hauptberuflich arbeitet Patric Schneider als stellvertretender Pflegedienstleiter der BRK-Sozialstation Steinbach am Wald.

 

„Für mich ist es eine Herzensangelegenheit, für Menschen da zu sein und zu helfen – insbesondere in Pflege- und Notsituationen“, erklärt Schneider. Durch seine medizinische Ausbildung und Erfahrung möchte er auch außerhalb seines Berufs schnell Hilfe leisten können, wenn es darauf ankommt.

 

Bereits zweimal wurde der 26-Jährige über das System alarmiert und konnte zu Einsätzen ausrücken. Solche Beispiele zeigen, wie wichtig ein dichtes Netzwerk an qualifizierten Ersthelfern ist. Deshalb richtet Patric Schneider einen klaren Appell an Menschen mit medizinischer Ausbildung: „Ich möchte alle ermutigen, sich ebenfalls bei der ,Region der Lebensretter‘ zu registrieren. Jede Minute kann Leben retten.“

 

Unterstützung erhält die Initiative auch auf kommunaler Ebene. Schneider bedankt sich ausdrücklich bei der Stadt Teuschnitz und Bürgermeister Frank Jakob für das große Engagement. Geplant ist unter anderem die Installation eines AED-Defibrillators am Feuerwehrhaus in Haßlach, der im Ernstfall schnell verfügbar sein soll. 

 

Wer bereits als Lebensretter registriert ist oder sich für die Aktion interessiert, kann sich gerne an Bürgermeister Frank Jakob wenden. Die Stadt unterstützt das Projekt aktiv und setzt damit ein starkes Zeichen für mehr Sicherheit und schnelle Hilfe im Notfall.

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